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"Torte" mit optischem Nachholbedarf

Geschrieben von Heiner Klostermann

Seit rund 16 Jahren gibt es den großen Kreisverkehr in Tönnishäuchen. Genauso alt sind die Überlegungen, die „Torte“ besonders zu gestalten. Bislang scheiterten diese Pläne am Eigentümer – dem Landesbetrieb Straßen NRW. Jetzt wagen die Dorfbewohner einen neuen Vorstoß.

Eine Aussage aus der jüngsten Versammlung der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) ist sowohl Hubertus Beier als auch Josef Remmert im Ohr geblieben: Der Tönnishäuschener Kreisverkehr sei der hässlichste in der ganzen Umgebung, wurde da gesagt. „Wir haben schon mehrere Versuche unternommen, ihn zu verschönern – bislang ohne Erfolg“, rechtfertigte der Ortsausschuss-Vorsitzende den Stand der Dinge.

Gescheitert sind jegliche Aufhübschungen bisher am Eigentümer, denn im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist in diesem Fall nicht die Stadt Ahlen, sondern der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig. Und der habe, so Beier, klare Vorgaben. „Man darf zum Beispiel nichts installieren, was ablenkt. Plakate und Beleuchtung sind tabu.“ Dennoch sieht der Verein „Unser Dorf“ noch Potenzial, von der eher langweiligen Begrünung wegzukommen. „Wir haben schon Ideen“, sagte Manfred Weirowski.

Hubertus Beier hat sich bereits mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger beraten, der seinen Verkehrsexperten Heino Hilbert auf die Kreisel-Spur gebracht habe. Erste Erkenntnis: Da sei etwas machbar – natürlich nur mit Zustimmung von Straßen NRW. „Diese Gelegenheit sollten wir nicht verstreichen lassen“, forderte Beier.

Kritik an der Stadt gab es von Seiten der Verwaltung jedoch an diversen „Müllecken“. Wie Rudi Schmid formulierte, seien diese bei der jüngsten Dorfreinigung aufgefallen: „Unmittelbar vor dem ,Mammut-Tierheim‘ fehlt ein Mülleimer. Was wir da an Unrat aus den Büschen geholt haben, war unglaublich.“ Zur gleichen Zeit gibt es am Bolzplatz einen öffentlichen Mülleimer, der komplett aus dem Blickfeld gerückt ist. „Darin fanden wir noch Dinge vom Schützenfest aus dem Vorjahr. Also wurde er mindestens seitdem nicht mehr geleert“, sagte Jörg Nickholz. Da gebe es noch Verbesserungspotenzial in der Logistik.

Ahlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

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