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Neues Prinzenpaar der KG Klein-Köln

Geschrieben von Heiner Klostermann

Wer steckt hinter der Maske? Die neuen Vorhelmer Tollitäten reizten die Spannung bis zum Siedepunkt aus, um dann unter frenetischem Beifall das Geheimnis zu lüften: Frank Schroers und Jeanette Bücker bilden das Prinzenpaar, das Stephan Fährenkemper und Eva Berkemeier ablöst. Vor der Gala-Prunksitzung wurden sie feierlich inthronisiert.

 Das neue Prinzenpaar Jeanette Bücker und Frank Schroers (Foto: Schnurpfeil)Schon vor sechs Jahren hat er sie gefragt. Und seither waren Frank Schroers und Jeanette Bücker immer wieder heiße Kandidaten für das Amt des Prinzenpaares vom Hellbachstrand. Doch erst jetzt, wo kaum noch jemand mit dem fröhlichen Duo gerechnet hat, traten sie als Frank II. und Jeanette I. im vollen Ornat vor das närrische Volk. Dabei setzten sie das närrische Motto „,Klein-Köln‘ lädt zum Maskenball“ auch optisch um: Zunächst erschienen sie maskiert im Gasthaus Pelmke, um dann nach Minuten der Spannung ihr Geheimnis zu lüften.

Aber wie hieß nochmal der Präsident der Vorhelmer Karnevalsgesellschaft? Richtig: Helmut Krainski. Ihm oblag es, die Nachfolger von Stephan Fährenkemper und Eva Berkemeier gebührend vorzustellen. Auch wenn sich der „Klein-Köln“-Präsident bekanntermaßen nicht alle Namen merken kann, so wusste er doch einiges aus der Vita von Frank Schroers und Jeanette Bücker zu berichten. Es handele sich bei dem Paar nicht um Ken und Barbie oder Germany‘s Next Top Model und die Shopping Queen. „Frank ist 47 Jahre jung, ein Ahlener Urtyp. Beruflich reist unser neuer Prinz als Produkt-Manager für einen großen Konzern um die ganze Welt“, so Krainski. Erst die Liebe habe Schroers nach Vorhelm verschlagen, wo seine Frau schon seit Jahren – auch als Prinzenmariechen – ihre Sporen verdiente. Nun sei der Mann an der Reihe, den dörflichen Karneval nachhaltig zu bereichern.

Bereits im zarten Alter von sechs Jahren trat die neue Narrenfürstin in die „Mini-Nixen“ ein. Dann ging‘s steil bergauf in der Narrenkarriere – über „Sterne“ und „Funken“ zu den „Hellbach-Nixen“. Nach dem Gardeausstieg nutzte sie die Bühnenerfahrung, um bis 2011 als Trainerin weiterzuarbeiten. „Heute ist sie aktives Mitglied bei den Hellbach-Hexen“, berichtete Krainski weiter. Und auch Jeanette habe ein närrisches Jubiläum zu feiern: „Die 66. Session von ,Klein-Köln‘ ist zugleich ihre 22.“

Ahlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

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