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Tierschutzverein: 18 000 Euro soll es geben

Geschrieben von Heiner Klostermann

Christiane Schäfer in der neuen Krankenstation, die gerade fertig gefliest ist. Foto: Jörg PastoorZur Ruhe kommen wird der Tierschutzverein Ahlen und Umgebung e.V. sicher vorerst nicht. Das liegt nur vordergründig an der Dauerbaustelle „Mammut-Tierheim“. Vor allem liegt es am fehlenden Geld. Allerdings meldete sich jetzt der Altvorstand mit Hinweisen, dass der Verein doch nicht ganz mittellos sei.

Laut Jürgen Grote, der im Auftrag von Ex-Vorsitzender Ursula Grinsch Kontakt zur „AZ“- Redaktion aufnahm, hat ein Erblasser testamentarisch die Zahlung eines Teils seines Nachlasses an das Tierheim verfügt. Es soll sich um etwa 18 000 Euro handeln – die Korrespondenz liegt der „AZ“ vor.

Problem: Das Geld ist noch nicht verfügbar, weil das Nachlassgericht noch nicht über den Fall entschieden hat. Folglich mag die neue Vorsitzende Christiane Schäfer auch nicht mit Geld planen, von dessen Existenz sie nur vage Kenntnis habe: „Ich kann nicht mit Geld planen, das ich noch nicht habe. Aber wenn es käme, wäre ich sehr froh!“ Aktuell seien zwischen 600 und 700 Euro Barspenden eingegangen. Das reicht hinten und vorne nicht. „Wir haben keine andere Wahl, als unsere einzige hauptamtliche Kraft zu entlassen. Das schmerzt mich sehr, aber der Verein hat keine andere Wahl.“ Auch die 400-Euro-Kräfte müssen laut Schäfer gehen.

Nach Aufstellung des ehemaligen Vorstandes hatte der Verein 2011 40 000 Euro geerbt. Die Hälfte davon sei für die laufenden Kosten der Jahre 2011/12 verwandt worden, 20 000 Euro bei der Commerzbank festgelegt. Auch dieses Geld sei zur Deckung von „Außenständen“ genutzt worden, was so auch kommuniziert worden sei.

Für das zweite Halbjahr ist laut Schreiben Jürgen Grotes neben dem Erbanteil auch die Überweisung von ca. 12 000 Euro aus den Verträgen mit den acht Kommunen des Kreises zu erwarten. Dazu kommen 5100 Jahreszuwendung der Stadt Ahlen und eine jährliche Spende der Firma Leifeld. Grote un­terstrich im „AZ“-Gespräch, es könne keine Rede davon sein, dass Geld „versickert“ sei.


 »Ich kann nicht mit Geld planen, das ich noch nicht habe. Aber wenn es käme, wäre ich sehr froh.«

Christiane Schäfer


Nach Aufstellung des ehemaligen Vorstandes hatte der Verein 2011 40 000 Euro geerbt. Die Hälfte davon sei für die laufenden Kosten der Jahre 2011/12 verwandt worden, 20 000 Euro bei der Commerzbank festgelegt. Auch dieses Geld sei zur Deckung von „Außenständen“ genutzt worden, was so auch kommuniziert worden sei.

Für das zweite Halbjahr ist laut Schreiben Jürgen Grotes neben dem Erbanteil auch die Überweisung von ca. 12 000 Euro aus den Verträgen mit den acht Kommunen des Kreises zu erwarten. Dazu kommen 5100 Jahreszuwendung der Stadt Ahlen und eine jährliche Spende der Firma Leifeld. Grote un­terstrich im „AZ“-Gespräch, es könne keine Rede davon sein, dass Geld „versickert“ sei.

Ahlener Zeitung, Bericht: Jörg Pastoor

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