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Regent wird zum Vize-Vorsitzenden

Geschrieben von Christian Wolff

Wahlen und Terminplanung beim Allgemeinen Schützenverein Vorhelm

Zeremonienmeister, Schützenkönig und jetzt Vize-Vorsitzender: Nach dieser Reihenfolge ging Jerrit König bei der Wahl seiner Ämter im Allgemeinen Schützenverein Vorhelm vor. Der Vorstand des allgemeinen Schützenvereins VorhelmDer 32-Jährige wurde am Freitagabend einstimmig zum Nachfolger von Andreas Heimann gewählt, der im Herbst von seinem Stellvertreterposten zurückgetreten war.

„Jerrit ist ein junger Schützenbruder, der bereits viel Vereinserfahrung vorweisen kann“, sagte Vorsitzender Ralf Kiowsky im Anschluss an die geheime Wahl. Es sei nicht einfach gewesen, jemanden für dieses Amt zu gewinnen. Ebenfalls einstimmig erfolgte wenig später die Bestimmung des neuen Jungschützenkommandeurs Benedikt Schnafel.

Mit der außergewöhnlich gut besuchten Versammlung im Gasthaus Pelmke eröffneten die Schützen vom Hellbach offiziell ihre Saison. Bevor jedoch am 2. Juni auf den hölzernen Adler angelegt wird, sind noch zahlreiche Vorarbeiten und Termine zu absolvieren. So sind für den 21. und 28. Mai „Platzarbeiten“ zur Herrichtung des Festgeländes vorgesehen. Am 27. Mai wird das Dorf mit Fähnchen geschmückt. Am Vorabend des Schützenfestes erfolgen die letzten Aufbauten an der Ennigerstraße.

Beim Fest selbst, verriet Ralf Kiowsky, gibt es kaum Änderungen. Für den neuen Pfarrer Ludger Schlotmann wird es jedoch eine Premiere sein. „Er hat die Schützenmesse sogar schon im Pfarrbrief vermerkt. Da sieht man, dass er ein echter Schützenbruder ist“, lobte der Vorsitzende. Als Live-Band für den Königsball wurde diesmal die Gruppe „Midnight Ladies“ verpflichtet. Die fünf Künstlerinnen werden mit Sicherheit so manche Blicke auf sich ziehen, prognostizierte Vorstandsmitglied Stefan Schlautmann. Festwirt bleibt weiterhin Klaus Pelmke. Allerdings – das hat ein Vorgespräch des Festausschusses ergeben – können die Konditionen des vorigen Jahres nur noch in diesem Jahr gehalten werden. Dann wird neu verhandelt. „Wahrscheinlich werden wir nicht umhin kommen, das Fest im nächsten Jahr ausschreiben zu lassen“, meinte Ralf Kiowsky.

Unmittelbar nach dem Schützenfest beteiligt sich der Verein mit einem Stand an der zweiten „Dorfbiennale“ im Schatten des Maibaums. Am Sonntag, 26. Juni, fährt eine Vorhelmer Abordnung zum Stadtschützenfest, das von den Bürgerschützen ausgerichtet wird.  Sven Huesmann, Kommandeur der Schützensektion, berichtete, dass es zum 80-jährigen Bestehen seiner Kompanie ein Ehemaligentreffen im Nachtkamp geben wird. Nicht zuletzt besuchen die Schützen im Jahresverlauf zwei Feiern zu 100-jährigen Vereinsbestehen: beim Spielmannszug Enniger-Vorhelm und bei der Schützenkameradschaft Ennigerloh.

Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vohelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

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