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Versprechen eingelöst: Ruhebank an der Allee

Geschrieben von Christian Wolff

„Eichenfest“ in Vorhelm mit Bürgermeister-Geschenk
Eigentlich hat sich der 23. Juli als Termin für das Vorhelmer „Eichenfest“ eingebürgert. In diesem Jahr lud Bürgermeister Benedikt Ruhmöller allerdings erst zwei Monate und sechs Tage später als gewohnt ein.

Foto: Christian WolffDafür hatte er aber auch das im Vorjahr ergangene Versprechen eingelöst: Die Gedenktafel des Allgemeinen Schützenvereins, in deren Schatten die noch immer recht junge Eiche seit zwei Jahren steht, wird nun um eine hölzerne Ruhebank bereichert, die Ruhmöller stiftete. Ein echter Blickfang am Startpunkt der sogenannten Königs-Allee, an der für jedes Regentenpaar der Hellbachgemeinde als Erinnerung eine Eiche gepflanzt wird.

Zum „Eichenfest“, das gestern Abend stattfand, hatte Ruhmöller nicht nur die Bank, sondern auch erfrischende Kaltgetränke mitgebracht. Keine Frage, dass die Akteure die Anlage an der Ennigerstraße prompt einweihten.
„Jetzt fehlt hier nur noch eine schöne Laterne. Aber das wäre vielleicht eine Idee fürs Gastgeschenk im nächsten Jahr“, flachste Schützen-Vorsitzender Ralf Kiows­ky gegenüber dem Bürgermeister. Nur: Ob diese Laterne in Zeiten des Sparens überhaupt eingeschaltet würde, stehe in den Sternen, konterte ein Schützenbruder. Der Bürgermeister nahm‘s mit Humor, schließlich war der Fest-Anlass ein freudiger.

Das „Eichenfest“ war im Jahr 2004 auf Initiative des Stadtoberhaupts entstanden. Grund war sein Gastgeschenk beim großen Dorfjubiläum „Vorhelm – 800 Jahre und mehr“, das der Heimatverein und die Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) gemeinsam ausgerichtet hatten.

„Ich denke gerne daran zurück, wie die einzelnen Stationen der Dorfgeschichte spielerisch auf der Bühne dargestellt wurden“, sagte Benedikt Ruhmöller, bevor er mit den Vereinsvertretern – auch IG-VVV-Chef Josef Remmert war gekommen – auf die gelungene Ruhezobne am Rande der Ennigerstraße anstieß. In den Gesprächen lobten die Gäste auch den Fortschritt an der nahen „Pilz“-Baustelle.

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