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Hilfe für Birma ist gut angekommen

Geschrieben von Christian Wolff

Bischof von Rangun äußert sich per Brief tief bewegt

Für Menschen, die spenden, ist es immer angenehm beruhigend, wenn ihre Unterstützung auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Foto: Ahlen-Vorhelm Web Portal
Auf dem Pfarrfest der Gemeinde St.Pankratius kam ein hoher Geldbetrag zusammen
Beim Pfarrfest von St. Pankratius, das am 7. September gefeiert wurde, sind – trotz der familienfreundlichen Preise – 1860,75 Euro als Reinerlös übriggeblieben. Diesen Betrag hat die Gemeinde ungekürzt für die Opfer des Wirbelsturms in Birma an die Hilfsorganisation „Misereor“ überwiesen.

Inzwischen kam die  Bestätigung, dass das Geld angekommen ist: „Herzlichen Dank für ihre Spende in Höhe von 1.860,75 Euro. Mit Ihrer Hilfe schenken Sie den Menschen in der Unglücksregion Hoffnung und Zuversicht“, heißt es in einem Brief der Organisation.

 
„Der Wirbelsturm und die drei Meter hohe Flutwelle haben im südlichen Teil Birmas unvorstellbare Verwüstungen angerichtet und unsagbares Leid über die arme Bevölkerung gebracht. Mehr als 77 000 Menschen verloren ihr Leben. Hunderttausende Häuser wurden völlig zerstört, mindestens 1,5 Millionen Menschen sind obdachlos. Die Ernte wurde vernichtet.“ Die Organisation „Misereor“ arbeitet in Birma seit Jahren eng mit erprobten und verlässlichen Partnerorganisationen zusammen. Die katholische Bischofskonferenz koordiniert und bündelt die Hilfsmaßnahmen. Seit der Katastrophe haben Hunderte kirchlicher Helfer Menschen mit dem Nötigsten versorgt Die Partner von „Misereor“ rechnen mit etwa 50 000 Menschen, die durch ihre Arbeit unterstützt wurden.

In einem weiteren Brief, den das Pfarrhaus inzwischen erhielt, schreibt  Bischof Charles Bo von Rangun an die Wohltäter aus der Pankratius-Gemeinde: „Wir sind tief bewegt von dem großen Mitgefühl der Menschen aus Deutschland, die uns Birmesen helfen: Dank Ihrer großzügigen Unterstützung können wir vielen helfen, doch uns allen steht noch ein langer und schwerer Weg des Wiederaufbaus bevor.“  Außerdem heißt es: „Mit Ihrer Spende stehen Sie den Armen in Birma bei, die durch den Wirbelsturm alles verloren haben. Für Ihre Spende und Ihre Solidarität sage ich Ihnen im Namen der Betroffenen ein herzliches ,Vergelt’s Gott‘.“

 

 Christian Wolff schreibt für Ahlen Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.

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