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"Was waren wir damals jung!"

Geschrieben von Sebastian Schnurpfeil
25 Jahre Ameland-Ferienlager St. Pankratius / Feier im Pfarrheim zwischen alten Fotos und Lagerzeitungen / Familien-Stationslauf

Egal, ob 1983 oder 2008: „Diese eine Liebe wird nie zu Ende geh’n“ – Großformatig tragen die Betreuer des diesjährigen Ameland-Lagers der Pfarrgemeinde St. Pankratius auch gestern Morgen ihr Motto auf der Brust.

Foto: Sebastian Schnurpfeil
Das Blättern in alten Fotos sorgt für großes Interesse
Im Pfarrheim feiern sie gemeinsam mit Kindern, Eltern und Großeltern das 25-jährige Bestehen der kirchlichen Ferienfreizeit auf der niederländischen Nordseeinsel.

„Ich bin immer gerne mitgefahren“, schwärmt der Mann aus den ersten Tagen, Winny Cronauge.  „Mein Vater hat einst das Lager zum Leben erweckt“, erinnert sich der 41-Jährige. Damals seien Jungen und Mädchen noch getrennt auf die Insel gefahren, seit 1987 gibt es das gemischte Ameland-Lager.  Drei Jahre lang war Winny Cronauge daraufhin zusammen mit Thomas Abel als Lagerleiter tätig. Und was sich jetzt – 25 Jahre später – angesammelt hat, das darf Cronauge gut und gerne als „Insel-Raritäten“ bezeichnen.

 

 

„Da kommt man mit einer einzigen Diaschau nicht aus“, schmunzelt ein Beobachter, als  ein großer Koffer voller alter Fotosammlungen auf den Tisch gestellt wird. Apropos Fotos: „Was waren wir damals jung“, ist wohl der häufigste Satz,  der beim Betrachten der alten Lagerszenen so manchem Erwachsenen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Historische Lagerzeitungen kommen da genauso zum Vorschein wie die Raufbolde beim Geländespiel oder auch das eine oder andere Liebespaar aus Kindertagen.

 

 

Foto: Sebastian Schnurpfeil
Ehemalige und aktuelle Betreuer schwelgten in Erinnerungen
„Skandale und Enthüllungen – Brandheiße Lagernews“ – all das und noch viel mehr können die Interessierten einen Tisch weiter in „Pörgels Zeitung“ nachlesen. Zusätzlich liegen Urkunden, beliebte Sprüche und kreative Plakate einzelner Lagergruppen aus.

„Jetzt können sich die Erwachsenen mal ein bisschen in die Lage der Kinder hineinversetzen“, sagt Gerd Kleinikel am Rande des Geschehens und bittet die teilnehmenden Gruppen zum Familien-Stationslauf. „Das läuft so ähnlich wie im Lager ab“, beschreibt der Betreuer beim Blick auf die Stationen, bei denen es sowohl um Geschicklichkeit als auch das geistige Leistungsvermögen geht. Zweifellos: Die alten „Lager-Hasen“ haben nichts an Kreativität verloren.

 

 

 

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 Sebastian Schnurpfeil schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

 

 

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