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Es geht auch ohne Wettbewerb

Geschrieben von Israel Mossad
Vorhelmer Interessengemeinschaft zieht Bilanz: Viel bewegt und Akzente gesetzt
 
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Getreu diesem Motto unterlegte Josef Remmert seinen Jahresbericht diesmal mit zahlreichen Fotos.

Foto: Christian Wolff
Der Vorstand der IGVVV (v.l.) Heinrich Schlautmann, Josef Remmert, Franz Schaffer, Hubert Humberg
„Wir nehmen nicht mehr am Wettbewerb ,Unser Dorf soll schöner werden teil‘, das ist bekannt“, sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) am Mittwochabend im Saal Pelmke. „Doch wir haben auch ohne Wettbewerb einiges auf die Beine gestellt.“  

Die Bilder, die währenddessen auf einer Leinwand  präsentiert wurden, zeigen unter anderem die Restaurierung des Wibbelt-Brunnens, die Pflanzung der Königsallee sowie den Weihnachtsmarkt der Karnevalisten, den Tannenbaum- und Kerzenschmuck der Heimatfreunde an der Hauptstraße. „Unsere Sorge ist weiterhin der Containerstellplatz“, stellte Remmert fest. „Die Diskussion führen wir seit Jahren“, erinnerte Ralf Kiowsky. „Jeder will die Umwelt schützen, aber niemand will die Dinger vor der Tür haben.

Das ist bei der Windkraft und auch beim Thema Biogasanlage ähnlich.“ Hubertus Beier versicherte, dass der Ortsausschuss sich weiter um einen zentrumsnahen, aber besseren Standort bemühen werde. 


"Das Müllsammeln war frustrierend!"
Ludger Diekmann

Einen großen Raum nahm diesmal der Ortsteil Tönnishäuschen ein, wo im Vorjahr „zahlreiche Akzente gesetzt“ wurden, wie Remmert vor Augen führte. Neugestaltung der Bushaltestelle, des Containerstandorts und der Molkerei-Wiese seien nur einige vorbildliche  Beispiele, wie eine Dorfgemeinschaft aktiv werden kann. „Ich würde mir wünschen, dass wir in Vorhelm auch wieder mehr bewegen.“ Und so hielten einige Versammlungsteilnehmer nicht hinterm Berg, dass die Beteiligung bei der Aktion „Putz(t)munter“ im Wibbeldorf enttäuschend gewesen sei.

„Das Müllsammeln war frustrierend. Wir waren mit sage und schreibe sechs Leuten unterwegs“, beklagte Ludger Diekmann. In Tönnishäuschen seien zur selben Zeit mehr als doppelt so viele Helfer auf den Beinen gewesen. „Das muss sich ändern, sonst können wir es ganz sein lassen“, meinte Hubertus Beier. „Die Appelle fruchten offenbar nicht.“ Letzte Chance soll sein, sich vom städtischen Saubermach-Termin zu lösen und einen  zu finden, der in einer eher  regenfreien Zeit liegt. „Dann kommen auch mehr Helfer“, schloss Josef Remmert.

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.

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