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Loblied auf Jupp in Reimform und ein leises "Servus"

Geschrieben von Israel Mossad
Prinzenfrühstück der KG „Klein-Köln“ setzt den drei „Tollen Tagen“ die Krone auf / Orden „Das Auge des Gesetzes“ für Jerrit König
 
„12 Uhr mittags – Jetzt wird’s wieder ernst mit lustig!“ Mit diesen Worten begrüßte Präsident Christoph Kaldewei gestern die Narrenschar vom Hellbachstrand. Auch das traditionelle „Prinzenfrühstück“ im Saal Pelmke stand ganz im Zeichen des 60-jährigen Bestehens der KG „Klein-Köln“.

Foto: Christian Wolff
Petra II. und Jupp II. zeigen ihr kärgliches Mahl
Am dritten der „Tollen Tage“ wird regelmäßig Bilanz gezogen. Und die fiel dieses Mal besonders positiv aus. „Ich habe das Gefühl, die Stimmung war so gut wie lange nicht“, sagte Kaldewei im Beisein des neuen Regentenpaars Jupp II. und Petra II. sowie des Kinderprinzenpaars Niklas I. und Jenny I. Dabei ließ er es bewusst etwas ruhiger angehen. „Ich muss ja meine Stimme auch mal schonen.“

 

Allerdings hatte der Galaabend nicht nur in den Stimmen der närrischen Abteilungen Spuren hinterlassen. So vermisst Jupp seit Samstagnacht sein Prinzenschild. Einige Gäste waren offenbar von der Feuerwerksdeko derart beeindruckt, dass sie gleich ein paar Raketen mitgehen ließen. Aber solche Kleinigkeiten trüben den Frohsinn in Vorhelm kein bisschen. „Es ist doch einfach schön“, fasste der neue Narrenfürst knapp zusammen – und lud zur Stärkung am Büffett. Im Übrigen, verriet der Präsident, sei fast das Gebot der Geheimhaltung gebrochen worden, als der Name des Potentaten an einem Abend als Gerücht im Raum stand. Aber glücklicherweise hat das niemand geglaubt, freuten sich die Narren.

 

Foto: Christian Wolff
Die Hellbachhexen haben immer gute Laune

 

Der Präsident bedankte sich schließlich bei allen Mitwirkenden vor, auf und hinter der Bühne persönlich. Prinzengardist Jerrit verlieh er in Abwesenheit den sogenannten Negativorden „Das Auge des Gesetzes“. Er war mit einer Zivilistin auf der Bühne gesichtet worden. „Jetzt muss er ordentlich bluten“, forderte Christoph Kaldewei mit einem Augenzwinkern.  

 

Dann übernahm Senator Josef Remmert das Wort. Wie immer ließ er in Reimform Revue passieren, was die „Klein-Kölner“ in den vergangenen Tagen erlebt haben. Den Rückzug Christoph Kaldeweis von der vordersten Narrenfront klammerte der Ex-Prinz nicht aus. „Er sagte schon mal leise Servus.“ Der Präsident habe diesen Schritt mit viel Bedacht gewählt, um rechtzeitig einem Jüngeren Platz zu machen, so Remmert. Die offizielle Amtsübergabe folgt dann zur kommenden Session.  

 

Zum Rathaussturm in Ahlen reisen das  Vorhelmer Prinzenpaar und ihr Gefolge übrigens wieder mit einem Bus an. Abfahrt ist am Sonntag, 3. Februar, um Punkt 13 Uhr am Gasthaus Pelmke.
 

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung
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