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Nach Satzung auch Festprogramm aufgefrischt

Vorhelmer Schützen schreiben sich Zukunftsfähigkeit auf die Fahne.

Genau 55 Tage vor ihrem Schützenfest tagten die Mitglieder des Allgemeinen Schützenvereins Vorhelm am Freitagabend im Gasthaus Pelmke. Doch nicht nur der Abstand bis zum Jahreshöhepunkt war eine närrische Zahl, denn der Verein befindet sich außerdem im 77. Jahr seines Bestehens, wie Vorsitzender Ralf Kiowsky eingangs bemerkte.

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Schriftführer Andreas Niermann, die Regenten Sandra Füchtenhans und Ulrich Ikemann sowie der Vorsitzende Ralf Kiowsky (v. l.)
Besondere Begrüßung fanden Bernhard Hoppe, der bald seinen runden 80. Geburtstag feiern kann, Kiowsky-Vorgänger Josef Pöppelmann sowie Ehrenoberst Berthold Tewes. Selbstverständlich war auch der amtierende Schützenkönig Ulrich Ikemann im Saal.

Nachdem die Schützen in den vergangenen Monaten ihre neue Satzung auf den Weg gebracht haben, ging es jetzt daran, auch den Festablauf des Schützenfestes „fit“ für die Zukunft zu machen. Dazu seien einige Veränderungen notwendig, wie Kiowsky erläuterte. „Wir werden das Kindervogelschießen künftig einen Tag nach dem großen Vogelschießen, am Freitag nach Christi Himmelfahrt veranstalten“, sagte er.


Damit soll nicht nur der zweite Festtag aufgewertet, sondern auch mehr Augenmerk auf den Nachwuchs gelegt werden, der im Getümmel des Hauptfests oft genug unterginge. Noch mehr für die Kinder solle dann von 2008 an getan werden. Die Vorhelmer möchten dann nach dem Vorbild der Nachbarvereine eine Kinderbelustigung aus eigenen Reihen auf die Beine stellen. Zugekaufte Betreuung sei immer nur die „zweitbeste Lösung“, berichteten die Vorstandsvertreter.

Die Vorhelmer feiern in diesem Jahr vom 17. bis 19. Mai. Kiowsky stellte das Programm en detail vor und richtete besonderes Lob an Thomas-Böhm Avermiddig-Weinbeck, der die zeitgemäßere Neuzusammenstellung angefertigt und einen Plakatdruck ermöglicht hatte.

Bedingt durch steigende Kosten und höheres Anspruchsdenken der Besucher sei es schwer geworden, das Schützenfest zur Zufriedenheit aller auszurichten, musste der Vorsitzende feststellen. Man müsse sich für die kommenden Jahre darauf einstellen, dass die freiwilligen Anstrengungen aller gefordert sind. Außerdem sei ein neuer Festwirtsvertrag abgeschlossen worden, indem laut Kiowsky alles festgeschrieben sei – außer gutes Wetter. „Das können wir leider noch nicht machen“, flachste er.

Holger Hasselmann unterrichtete die Anwesenden über das steigende Interesse am gemütlichen Beisammensein am Mittwochabend vor dem Himmelfahrtstag. Rund 50 Schützenbrüder seien im Vorjahr mit von der Partie gewesen. Außerdem planen die Vorhelmer mit starker Beteiligung das Stadtkönigsschießen zu besuchen, das diesmal – wie berichtet – von den Dolberger Schützen ausgerichtet wird.

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

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