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FC Tönnishäuschen strebt Fusion an

Geschrieben von Christian Wolff

Der 1. FC Tönnishäuschen will sich noch enger mit dem Verein „Tönnishäuschen – Unser Dorf“ verzahnen. Mittelfristig wird eine Fusion angestrebt, bei der die Kicker als Unterabteilung weiterhin eine eigene Identität behalten würden.

Der Vorstand des 1. FC Tönnishäuschen: Ulrich Hanskötter, André Friemel, Andreas Scheffer, Andrea Wördemann, Adrian Siwon und Frank Scherlitz (v.l.). Foto: Christian WolffEin neues Gesicht verstärkt den Vorstand des 1. FC Tönnishäuschen. Adrian Siwon, vor zwei Jahren ins Kapellendorf gezogen und begeisterter Fußballfreund, wurde am Freitagabend einstimmig als zweiter Vorsitzender ins Amt gewählt. Er löst damit Jens Schmülling ab, der sich nach vielen Jahren Vorstandsarbeit zurückzieht.

Einen breiten Raum nahm bei der Jahreshauptversammlung in der Alten Schule die Zukunftsplanung ein. Vorsitzender Andreas Scheffer klopfte unter den Mitgliedern ab, wie eine engere Kooperation oder gar Fusion mit dem Verein „ Tönnishäuschen – Unser Dorf“ gesehen wird. „Es gibt inhaltlich und personell viele Überschneidungen“, so Scheffer. „Diese Potenziale zusammenzuführen, halten wir für sinnvoll.“ Angedacht sei ein Abteilungsmodell, wie es beispielsweise TuS Westfalia Vorhelm mit der KG „Klein-Köln“ seit Jahrzehnten erfolgreich umsetzt. „So verliert niemand seine Identität.“

Die Idee wurde durchweg positiv aufgenommen. Auch die beiden FC-Gründungsmitglieder Hubertus Beier und Henrich Berkhoff können sich mit dieser angestrebten Lösung gut anfreunden. „Als wir unseren Fußballverein im Jahr 1987 gegründet haben, hat man uns ein Jahr gegeben, vielleicht zwei“, erinnerte Beier. „Mittlerweile sind 30 Jahre daraus geworden, aber die Rahmenbedingungen sind heute andere.“ So stehe der Fußball nicht mehr allein im Mittelpunkt des Vereinslebens. Veranstaltungen wie „Tönnis rockt“, „Wikingerschach“ oder demnächst ein Angebot für Bogenschützen gehören aktuell zum Portfolio des FCT.

Andreas Scheffer kündigte nach den positiven Rückmeldungen an, dass es zunächst gemeinsame Vorstandssitzungen geben werde. „Alles Weitere gehen wir in Ruhe an. Wir haben keinen Zeitdruck“, sagte er. Dieses Verfahren lobte Andreas Stapel: „Jetzt, wo beide Vereine gesund dastehen, kann man so etwas am besten auf den Weg bringen.“

Nach der Aufnahme zweier Neumitglieder und dem Kassenbericht durch Andrea Wördemann ging der Vorstand auf die Aktivitäten in den zurückliegenden Monaten ein. Und die waren – abgesehen vom erfolgreichen Rockfestival – eher vom Bauen geprägt. Die Kicker beteiligten sich aktiv am Umbau der Alten Schule, wo aus zwei Klassenräumen ein teilbarer Mehrzweckraum entstanden ist. Daneben wurde am Sportplatz „Zur Angel“ ein neues, größeres Blockhaus errichtet. Beide Heime werden im kommenden Jahr noch offiziell eingeweiht.

Zum Drei-Dörfer-Cup begrüßen die Tönnishäuschener diesmal ein Team aus Raestrup. Der Kontakt ist durch die Kooperation mit dem Förderverein „Kulturgut Samson“ entstanden. Der Termin wird noch abgestimmt. „Tönnis rockt“ heißt es dann wieder am 14. Juli 2018.

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

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